KÄMPFE

Die Treppe als Bewehrungskorb, in gerader und gewendelter Form ausgeführt, ist in seinem Grundaufbau relativ gleich, bevor er in die Schalung kommt und einbetoniert wird.

Das Besondere in seiner Bauweise ist der wie ein Hohlkasten geartete Grundkörper unter dem Treppenlauf mit anschließender Podestausbildung unten und oben (siehe unten stehendes Bild).

Es sind zu seiner Komplettierung nur 6 Stahlpositionen im Maximum (Standard) erforderliche, ein Stab und fünf Bügel. Die Maßkettenproblematik spielt hier keine entscheidende Rolle, weil die Passmaße anders geartet sind, weil es in erster Linie offene und gesteckte Bügel im Durchmesserbereich 8-10mm nur gibt, die sich leicht auch drücken lassen (vgl. das Bild unten).

Die aufgeführte Planung vereint unter Garantie alle statischen Erfordernisse einer Treppe, so dass nur im Durchmesserbereich der Stäbe variiert werden muss, um alle praktischen Erfordernisse zu beantworten. Der Bewehrer hat den Vorteil, schon mit Beginn der Arbeit, seine Technologie zum Aufbau des Korbes sofort in die "Waagschale" zu werfen und die Einbau- oder Aufbauzeit kurz zu gestalten. Er braucht keine lange Vorbereitungszeit zum eindringlichen Studieren des Planes, um den Aufbau des Korbes zu beginnen. Eine Logik, die in jedem Handwerksgeschäft abläuft, wonach der Handwerker einen bestimmten Algorithmus ("Film") abspult, um schnellstens zum Ziel der Arbeit zu gelangen. Nur wird er im Bewehrungsbau ganz stark gesteuert durch den Planer, der die Aufbauprinzipien für einen Korb nicht kennt (weil er diesen noch nie gebaut hat), aber plant !